Sonntag, 29. April 2012

Newport - Casablanca - Doha - Winston-Salem: Wohin sollen wir reisen?

Nachdem ich vor drei Wochen darüber schrieb, dass einige Turniere auf der ATP-Tour streng genommen gar nicht an dem Ort ausgetragen werden, nach dem sie benannt sind und dabei auch das „Kaff“ Indian Wells erwähnte, wies mich ein aufmerksamer Leser in einer Mail freundlich darauf hin, dass Indian Wells keineswegs ein Kaff sei, sondern Teil einer nahtlos ineinander übergehenden Kette von Städten im Coachella Valley, die zusammen über 400.000 Einwohner zählen, und schlug mir vor, mich im Rahmen einer Turnierreise davon mal selbst zu überzeugen.

Meine bisherigen Turnierreisen haben mich nicht über Nord- und Mitteleuropa hinausgeführt. In diesem Jahr wird sich daran wohl nichts mehr ändern. Morgen früh breche ich nach München auf, aber das liegt ja auch noch in Mitteleuropa. Aber ich nehme den Leserhinweis zum Anlass, mal darüber zu sinnieren, welche außereuropäischen Turniere eine Reise wert wären. Wir suchen also nach Turnieren, die für sich genommen einen Besuch lohnen und die zugleich in einer interessanten Gegend ausgetragen werden. Die Grand-Slam-Turniere von New York und Melbourne stehen schon mal von vornherein auf dieser Liste. Eines Tages werde ich sie hoffentlich besuchen. Es stehen 30 Turniere zur Auswahl, und ich bringe sie im Folgenden in eine – natürlich zutiefst subjektive und mithin ungerechte – Reihenfolge.

1. Newport
Die Nummer 1 steht an dieser Stelle nicht wegen des Ortes auf Rhode Island, an dem es ausgetragen wird, sondern weil ich dieses kuriose Turnier in mein Herz geschlossen habe. Rasentennis nach Wimbledon, wenn sich die Stars längst auf Hartplatz auf die US Open vorbereiten. Nie verirrt sich ein Star dorthin (eigentlich ein Gegenargument für eine Reise nach Newport, ich weiß), und die Planen, die die Spielfelder bei Regen trocken halten sollen, funktionieren nicht. Dieses Turnier sollte möchte ich gesehen haben, solange es noch existiert.

2. Memphis
Gesehen haben, solange es noch existiert. Das gilt auch Memphis, die Nummer 2. Das Turnier stand in den vergangenen Wochen ganz konkret vor dem Aus. Es sollte nach Rio de Janeiro verkauft werden. Memphis hat überlebt, es wird ab 2013 lediglich abgestuft von einem 500er- zu einem 250er-Turnier. Stattdessen wird die traditionsreiche Veranstaltung von San Jose in Kalifornien aus dem ATP-Kalender gestrichen. Der eigentliche Grund, warum ich nach Memphis möchte, ist aber ein anderer. Es ist die Stadt selbst, die ich fast so sehr wie das Turnier von Newport geschlossen habe, seit ich zum ersten Mal Jim Jarmuschs „Mystery Train“ gesehen habe. Der Film ist von 1989. Hoffentlich ist Memphis heute wenigstens noch ein ganz klein bisschen wie im Film.

3. Tokio
Auch hier gilt: Japan sollte man mal erlebt haben, wenn es irgendwie geht. Es ist die einzige große Industrienation, die abseits jeglicher Touristenrouten liegt. Und „Lost in Translation“ hat eine gewisse Ähnlichkeit mit „Mystery Train“. Das Turnier selbst (ein 500er) halte ich zudem für besser als sein Ruf. Hat es überhaupt einen Ruf? Ich fürchte, es hat nicht einmal einen schlechten, sondern schlicht gar keinen.

4. Chennai
Chennai in Indien (das frühere Madras) steht aus zwei Gründen so weit oben. Es ist Anfang Januar das erste Turnier des Jahres. Nach der Saisonpause freue ich mich einfach, dass es wieder losgeht. Doha und Brisbane finden in derselben Woche statt. Dass ich Chennai weiter nach oben stelle, liegt daran, dass meine allererste Reise nach außerhalb von Europa vor langer Zeit nach Indien führte und ich gern sehen würde, was sich seither dort verändert hat.

5. Sydney
Ein unbedeutendes Vorbereitungsturnier auf die Australian Open, aber meistens mit einem sehr starken Teilnehmerfeld. Hier sieht man oft, wer in der neuen Saison die Newcomer auf der Tour sein werden. Außerdem wollte ich schon immer mal nach Sydney.

6. Toronto
In Toronto war ich sogar schon mal, aber nicht zum Tennis. Eine wunderbare Stadt, und das Turnier gefällt mir auch sehr. Toronto ist ein bisschen wie New York in gelassener und komprimierter Form. Dasselbe gilt für das Masters-Turnier dort im Vergleich zu den US Open.

7. Auckland
Das unbedeutendste von allen Vorbereitungsturnieren auf die Australian Open – in einem abgelegenen, aber nach allem, was man hört, wunderschönen Land. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber in Auckland spielen oft sehr viele von den Spielern, die ich besonders mag.

8. Washington
 Hier ist mir das Turnier ziemich egal. Ich würde nur gern mal Washington sehen.

9. Los Angeles
Hier ist mir das Turnier noch egaler als in Washington. Los Angeles würde ich aber noch lieber mal sehen als Washington.

10. Montreal Siehe Toronto, nur dass ich kein Französisch kann. (Das kanadische Masters findet jährlich abwechselnd in diesen beiden Städten statt.)

11. Bangkok
Meistens ein zimelich gut besetztes Turnier, und das, obwohl Thailand abseits der üblichen Routen des Tenniszirkus liegt.

12. Peking
Peking steht deshalb so weit oben, weil ich es unbedingt deutlich oberhalb von Schanghai einsortieren möchte. Schanghai ist zwar das größere Turnier, aber ich pflege das Vorurteil, dass die Stadt nur aus Verkehrschaos und austauschbaren Wolkenkratzern besteht, während in Peking wenigstens noch ein bisschen von Chinas Jahrtausende alter Geschichte zu spüren ist. (Ich gebe zu, ich kenne mich mit China nicht aus.)

13. Indian Wells
Mal sehen, ob das dort wirklich kein Kaff ist... Das Masters-Turnier jedenfalls dürfte sehr attraktiv sein. Der Platz im Kalender sorgt dafür, dass die Spitzenspieler ausgeruht und entsprechend fit sind.

14. Vina del Mar
Weiter unten werde ich munter ablästern über südamerikanische Sandplatzturniere. Dass Vina del Mar relativ weit oben auf dieser Liste steht, liegt daran, dass ich Südamerika eigentlich sehr gerne mag und Chile weit oben auf meiner To-Do-Liste steht.

15. Cincinnati
Ohne das Turnier würde ich wohl nie auf den Gedanken kommen, dass man nach Cincinnati reisen könnte. Es ist ja nicht wirklich in der Nähe von Des Moines, aber eben auch irgendwie mittendrin in den USA, und vermutlich ist Cincinnati auch hübscher als Des Moines. Trotzdem denke ich bei Cincinnati immer an Max Goldts Beschreibung Des Moines als einer Mischung aus Athen, Tschernobyl, Entenhausen und Neumünster. Immerhin, das Turnier ist ein Masters, und zwar ein gepflegtes und soweit ich weiß gut organisiertes.

16. Casablanca
Falls jemand fragt, warum ich weniger gegen das Sandplatzturnier von Casablanca habe als gegen die in Südamerika: In Casablanca spielen andere Spieler! Es reisen zwar keine Superstars nach Marokko, aber immerhin ein paar Leute, die Sand nicht mögen und auch entsprechend spielen und die sich in Casablanca wenigstens bei warmem Frühlingswetter auf die unvermeidiche Sandplatzsaison vorbereiten.

17. Miami
Wie erkläre ich jetzt, dass das Masters von Miami hinter denen von Indian Wells und Cincinnati steht? Es liegt wahrscheinlich an meiner grundsätzlichen Skepsis gegenüber Florida.

18. Kuala Lumpur
Malaysia. Hm, ist bestimmt mal ganz interessant... Aber es gibt andere Gegenden, die noch interessanter sind, und das Turnier ist eher durchschnittlich.

19. Doha
Ein wahnsinnig gut besetztes Turnier, und das auch noch in der ersten Saisonwoche. Wenn es nur nicht am Golf wäre! Immerhin soll es in Katar etwas freiheitlicher zugehen als in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Also steht Doha in meiner Liste vor Dubai.

20. Schanghai Immerhin ist es ein Masters.

21. Houston
Mit der Stadt habe ich kein Problem. Aber das Turnier... Eigentlich ist es fast so kurios wie Newport. In Amerika auf einem Sandplatz. Vielleicht schließe ich es demnächst doch mal in mein Herz, und dann kommt es weiter nach oben auf dieser Liste.

22. Brisbane Wenn ich mir Melbourne und Sydney ansehe, dann reicht das auch irgendwann mal, dann muss ich nicht auch noch nach Brisbane.

23. Dubai Sagte ich schon, dass ich stets mit Fassungslosigkeit reagiere, wenn ich von jemandem höre, er habe Urlaub in Dubai gemacht? Dagegen muss man was unternehmen, zum Beispiel, indem man dieses – zugegeben sehr gute – Turnier ignoriert.

24. Buenos Aires
Ach, Buenos Aires ist toll. Da war ich letztes Jahr. Aber Tennis gucken muss man da nicht. Alles Spieler, die dort antreten, spielen genau denselben Stil. Überwiegend spanische Möchtegern-Nadals, außerdem Chela und ein paar argentinische Möchtegern-Chelas.

25. Sao Paolo
Siehe Buenos Aires, nur dass ich das mir persönlich unbekannte Sao Paolo für weniger lebenswert halte

26. Acapulco Siehe Sao Paolo, nur dass ich Acapulco für einen US-Ballermann halte.

27. Johannesburg
Südafrika wird wahnsinnig schön sein. Aber wenn ich höre, dass man sich als Tourist dort nicht frei bewegen könne, weil man auf Schritt und Tritt damit rechnen müsse, überfallen zu werden, verliere ich die Lust auf eine Reise..

28. Delray Beach
Siehe Miami, nur dass das hier nicht mal ein Masters ist.

29. Atlanta
Siehe Delray Beach, nur dass das hier noch nicht mal am Strand ist. (Jetzt wird’s unlogisch, weil Atlanta nicht in Florida ist, aber vielleicht fällt's ja nicht auf...)

30. Winston-Salem
Siehe Atlanta, nur dass das hier noch nicht mal eine große Stadt ist. Wenn's nach mir ginge, bräuchten die USA nicht so unfassbar viele Turniere. San Jose wird mir nicht fehlen, und die letzten drei auf dieser Liste darf gern auch irgendwer wegkürzen...

Ab morgen werde ich übrigens meinen vernachlässigten Twitter-Account reaktivieren und paar Meldungen vom Turnier in München posten.

Sonntag, 22. April 2012

Neuer Davis-Cup-Kapitän gesucht

Über den World Team Cup möchte ich eigentlich nicht schon wieder schreiben, also handeln wir den Einstieg ins heutige Thema ganz schnell ab: Beim World Team Cup wird Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen die deutsche Mannschaft nicht coachen. Details sind hier und hier nachzulesen.

Hier die Zusammenfassung dieser Details: Der deutsche Spitzenspieler Florian Mayer, dessen Recht es beim World Team Cup ist, den Betreuuer der deutschen Mannschaft zu bestimmen, hat sich für seinen persönlichen Coach Tobias Summerer entschieden. Und das, obwohl die Deutschen seit vielen Jahren für diese Aufgabe immer den jeweils amtierenden Davis-Cup-Kapitän ausgewählt haben. Trotz aller Beschwichtigungen von offizieller Seite lässt sich schwerlich leugnen, dass der Haussegen zwischen Kapitän Kühnen und seinen Spielern schief hängt.

Die Entscheidung hat also nicht nur Auswirkungen auf den sportlich wenig bedeutenden World-Team-Cup, sondern auch auf den Davis-Cup. Dem Vernehmen nach ist der Deutsche Tennis-Bund bisher entschlossen, Kühnens Vertrag, der zum Jahresende ausläuft, zu verlängern. Diese Entschlossenheit dürfte jetzt nachlassen, und zwar unabhängig davon, ob das Team im September im Relegationsspiel gegen Australien den Klassenerhalt in der Weltgruppe schafft. Denn ein Kapitän, der das Vertrauen der Spieler nicht hat, ist auf verlorenem Posten. Er ist ja nicht wie im Fußball ein Trainer, der eine Mannschaft auf dem Platz formt und die taktische Marschroute ausgibt. Sein Job ist es im Wesentlichen, die besten Spieler seines Landes zu nominieren und dafür zu sorgen, dass es kein böses Blut gibt, wenn die Individualisten, die den Rest des Jahres für sich alleine kämpfen, plötzlich alle an einem Tisch sitzen. Ganz wichtig ist die Fähigkeit, vor einer Davis-Cup-Begegnung zu erkennen, wer unter den gegebenen Bedingungen aktuell die besten Spieler sind. Das hat Kühnen in den vergangenen Jahren, und er ist schon sehr lange Davis-Cup-Kapitän, meistens ganz ordentlich hinbekommen, auch wenn einzelne Entscheidungen diskussionswürdig waren.

Schwierig wird es immer dann, wenn ein Kapitän einen Interessenkonflikt hat, weil er gleichzeitig der Coach eines bestimmten Spielers ist. Denn dann kann es schnell böses Blut geben, was der Käptn ja eigentlich verhindern soll. In diesem Frühjahr hat Patrik Kühnen Tommy Haas betreut – und ihn prompt ins Davis-Cup-Team zurückgeholt und im Doppel sogar aufgestellt. Mit etwas gutem Willen war die Entscheidung sportlich vertretbar. Wirklich aufgedrängt hatte Haas sich nicht.

Kühnen hat noch eine weitere Rolle: Er ist Direktor des ATP-Turniers von München. Auch hier lassen sich Interessenkonflikte ausmachen. Wird vielleicht ein Spieler, der in München antritt, eher für den Davis-Cup nominiert, als einer, der München auslässt? In diesem Zusammenhang ist übrigens Florian Mayers aktueller Turnierplan interessant. In einer Woche beginnt das Münchner Turnier. Florian Mayer steht nicht auf der Meldeliste. Stattdessen hat er in Casablanca gespielt und spielt in der jetzt beginnenden Woche in Bukarest. Dabei ist Mayer Bayer und München mithin sein Heimatturnier. Die These, Mayers Abwesenheit in München habe mit Kühnen zu tun, ist wohl nicht zu gewagt, auch wenn sich mit etwas Fantasie gewiss auch andere Erklärungsansätze finden lassen.

Vor diesem Hintergrund schauen wir einfach mal, wer Kühnen im nächsten Jahr als Davis-Cup-Kapitän nachfolgen könnte.

Wahrscheinlich wird in diesem Zusammenhang sehr bald der Name Alexander Waske fallen. Ich glaube, das Waske tatsächlich einige Qualitäten als Teammanager hätte, in der gegenwärtigen Konstellation wäre er aber wohl keine glückliche Wahl, denn es könnte bald zu einem ganz ähnlichen Interessenkonflikt kommen wie bei Kühnen mit Haas. Waske betreut den Davis-Cup-Ersatzspieler Cedrik-Marcel Stebe. Außerdem soll auch zwischen Waske und anderen Davis-Cup-Spielern schon mal geknirscht haben.

Überhaupt, alle Trainer, die derzeit irgendeinen der deutschen Profis betreuen, sollte man lieber außenvor lassen. Denn selbst wenn jemand sein Engagement für den Davis-Cup-Kapitäns-Posten aufgibt, gäbe es sofort ein Geschmäckle, sobald der Kapitän seinen ehemaligen Schützling nominiert. Damit ist schon mal gleich der Mann aus dem Rennen, der Deutschland beim World Team Cup in Düsseldorf betreuen wird, Mayers Trainer Summerer, der sowieso zu jung ist (29 Jahre) und kein ausreichendes Standing aus seiner Profizeit hat (beste Platzierung: Nummer 159).

Sehen wir uns also unter den deutschen Ex-Profis um. (Ein Ausländer ist gemäß Davis-Cup-Regularien nicht zulässig. Den müsste man, wie weiland Niki Pilic, erst einbürgern.) Unsere früheren Helden und Halbhelden Boris Becker, Michael Stich und Charly Steeb waren allesamt schon mal Davis-Cup-Kapitäne und sind gescheitert.

Relativ neu unter den Ex-Profis ist Nicolas Kiefer. Meines Erachtens ein gescheiter Mensch, aber wohl – wie so viele seiner Kollegen - zu sehr Individualist, als dass er den Diplomatenjob, um den es hier geht, angemessen ausfüllen könnte.

Rainer Schüttler darf man wohl neuerdings auch zu den Ex-Profis zählen, auch wenn er sich offiziell zu seinem Karriereende bisher nicht geäußert hat. Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich ihn mir im Moment als Davis-Cup-Kapitän nicht vorstellen kann. Es hat nicht nur damit zu tun, dass er zusammen mit Alexander Waske die Tennis-Akademie gegründet hat, in der unter anderem Stebe trainiert, womit die erwähnten Interessenkonflikte verbunden wären.

David Prinosil, Marc Göllner oder Hendrik Dreekmann wirken auf mich zu wenig profiliert. Eric Jelen ebenfalls.

Vielleich Bernd Karbacher? Was man von dem Mann hört, ist, dass er jetzt Chariry-Events organisiert. Das wäre vermutlich kein Interessenkonflikt. Vor ein paar Jahren engagierte er sich bei der inzwischen anscheinend wieder eingeschlafenen Spieler-Interessenvertretung „Tennis-Germany“. Markus Zoecke fiele mir noch ein, der zuletzt als Eurosport-Cokommentator daran erinnerte, dass es ihn auch mal gab.

Und dann gibt es natürlich noch Katze Braasch Vor acht langen Jahren hat er sich mal im Spiegel zum Thema Davis-Cup geäußert. Damals noch als Spieler. Heute arbeitet er als Tennistrainer und ist einer der besten deutschen Senioren-Spieler. Vielleicht hätte er ja Lust auf mehr. Das alte Interview jedenfalls beweist, dass Karsten Braasch schon mal darüber nachgedacht hat, wie ein Davis-Cup-Kapitän seinen Job machen sollte.

Sonntag, 15. April 2012

Was wird aus dem Rothenbaum?

Der NDR meldete es am Donnerstagabend: Das Tennisstadion am Hamburger Rothenbaum soll abgerissen werden. Der Deutsche Tennis-Bund (DTB) könne die Betonschüssel nicht mehr unterhalten. Der Club an der Alster wolle das Stadion durch Hockeyplätze ersetzen. Es klang, als würde das traditionsreiche ATP-Turnier von Hamburg nach dem Verlust des Masters-Status jetzt endgültig eingemottet.

Der DTB hat auf die Meldung mit einer Stellungnahme reagiert, die er als „Dementi“ bezeichnete. Der DTB versicherte, dass das Stadion nicht in diesem Jahr abgerissen wird und wohl auch nicht im nächsten. Man denke lediglich darüber nach, auf dem Gelände am Rothenbaum ein kombiniertes Tennis- und Hockeystadion zu errichten... Wo da das „Dementi“ sein soll, erschließt sich mir nicht. Wertvoll ist natürlich der Hinweis, dass das Ende des Stadions nicht zwangsläufig auch das Ende des ATP-Turniers sein muss.

Auf das Original-Dementi verlinken kann ich an dieser Stelle nicht. Der DTB hat es auf seiner Internetpräsenz nicht online gestellt. Stattdessen verlinke ich auf einen Artikel des Hamburger Abendblattes. Deren Redaktion nämlich hat die ganze Sache sehr kompetent und verständlich aufbereitet und auch die komplizierten Eigentumsverhältnisse erklärt (Das Grundstück gehört der Stadt Hamburg, das Stadion dem DTB, das Erbbaurecht hat der Club an der Alster).

Es sieht in der Tat nicht so richtig gut aus für das Turnier, bei dem sich noch 2008 Rafael Nadal und Roger Federer im Endspiel gegenüberstanden. Seit 2009, seitdem die ganz großen Stars nicht mehr erscheinen, ist das Stadion selbst beim Endspiel nur halb gefüllt.

Ich klinke mal dieses etwas ungerechte Bild ein:



Es ist von 2009, aber nicht vom Endspiel, sondern von der Qualifikation. Auf dem Platz spielen Pere Riba (Spanien) und Nils Langer (Affalterbach). Auf der unteren Hälfte der Tribünen sieht man ein paar Zuschauer sitzen. Auf der oberen Hälfte nicht. Beim Turnier 2011 war die obere Hälfte der Tribünen komplett unter schwarzem Tuch versteckt - und zwar durchgehend und nicht nur während der Qualifikation. So fiel nicht so leicht auf, wie leer das Stadion war.

Es ist nachvollziehbar, dass es für den DTB unter diesen Voraussetzungen schwierig ist, solch ein riesiges Stadion zu unterhalten. Dass so wenige Zuschauer zum ATP-Turnier kommen, ist nur ein Teil des Problems. Was vermutlich viel schwerer wiegt, sind die 51 Wochen des Jahres, in denen das ATP-Turnier nicht stattfindet. Dann nämlich kommt so gut wie gar keiner ins Stadion. Das Stadion liegt nah an der Alster in einem vornehmen Wohngebiet, was einer der Gründe dafür ist, dass dort nur an 20 Tagen im Jahr öffentlichkeitswirksam Tennis gespielt werden darf und an zehn weiteren Tagen andere Publikumsveranstaltungen zugelassen sind. Da gab es mal einen Schwimmwettbewerb mit Franzi van Almsick als Schirmherrin, und der Dalai Lama war auch mal da. Mehr geht anscheinend nicht, denn alles andere könnte die Ruhe der Nachbarn stören.

Allerdings werden in den letzten Jahren nicht einmal mehr die 20 Tage Tennis ausgeschöpft. Einschließlich Qualifikation dauert das jährliche Herren-Turnier neun Tage. Das Frauen-Turnier, das am nachhaltigsten durch den Messerstich Günter Parches in den Rücken von Monica Seles 1993 in Erinnerung ist, fand 2002 zum letzten Mal statt.

Theoretisch könnte der DTB das Stadion auch für Davis-Cup- oder Fed-Cup-Begegnungen nutzen. Die letzte Davis-Cup-Partie in Hamburg war 1998 mit Boris Becker gegen Schweden. Man verlor 2:3. Beim vorletzten Mal 1994 verloren Michael Stich, Karsten Braasch und Bernd Karbacher gegen Russland mit Jewgeni Kafelnikow. Die letzte Fed-Cup-Begegnung am Rothenbaum verloren Anke Huber und Barbara Rittner 2001 gegen Argenintien.

Später scheint man beim DTB die Befürchtung gehabt zu haben, dort die Mannschaftswettbewerbe vor halbleeren Rängen austragen zu müssen. Aber seit der Entdeckung des schwarzen Tuchs als Verhüllung für die oberen Sitzplätze bieten sich da ja vielleicht ganz neue Perspektiven. Ein Problem dabei freilich ist, dass es nur relativ wenige Davis-Cup-Termine im Sommerhalbjahr gibt. Die meisten deutschen Heimspiele werden deshalb in der Halle ausgetragen. Das nächste aber, das Relegationsspiel gegen Australien, ist vom 14. bis zum 16. September. Das fällt noch haarscharf in die norddeutsche Freiluftsaison. Der Rothenbaum wäre also eigentlich mal wieder an der Reihe. Und gegen Leute wie Bernard Tomic und Lleyton Hewitt ist es aus deutscher Sicht ohnehin ratsam, auf Sand zu spielen.

Und das Frauenturnier: Wann soll man das wiederbeleben, wenn nicht jetzt? Mit Julia Görges (Bad Oldesloe, Nr. 16) und Angelique Kerber (Kiel, Nr. 14) sind zwei der vier Top-20-Spieler, die Deutschland neuerdings hat, nicht weit von Hamburg zu Hause, dazu kommt noch Mona Barthel (Neumünster, Nr. 35). Es gibt derzeit nur ein einziges WTA-Turnier in Deutschland, und das am anderen Ende der Republik in Stuttgart. Da sollte eigentlich was zu machen sein.

Der Stadionbau an sich ist nach meinem laienhaften Eindruck übrigens ganz gut in Schuss. Bei meinen jährlichen Turnierbesuchen hatte ich jedenfalls noch nie den Eindruck, dass es an der Zeit ist, den Abrissbagger zu rufen. Und das Zeltdach, das bei Regen über den Center Court gezogen wird, hat auch immer unfallfrei funktioniert. Der DTB hat in den vergangenen Jahres ziemlich viel Geld in die Anlage gesteckt, um die Standards zu erfüllen, die die ATP von einem Masters-Turnier verlangt. Das Stadion mag kein architektonisches Meisterwerk sein, aber es ist eine gut funktionierende Arena, die etwas anderes verdient hat, als wegen Überflüssigkeit plattgemacht zu werden.

Sonntag, 8. April 2012

Monte Carlo ist ja gar nicht in Monte Carlo

Heute sind die Davis-Cup-Viertelfinal-Begegnungen zu Ende gegangen. Frankreich hat sein Heimspiel gegen die USA mit 2:3 verloren. Der amerikanische Aufschlagriese John Isner war nicht zu stoppen, und das, obwohl die Spiele in Monte Carlo auf Sand ausgetragen wurde. In Monte Carlo. Als ich las, wo die Begegnung stattfinden sollte, stutzte ich kurz. Monte Carlo ist doch gar nicht in Frankreich, sondern in Monaco. Tragen die Franzosen ihr Heimspiel etwa im Ausland aus? So ganz echtes Ausland ist es zwar nicht, der AS Monaco spielt ja auch in der französischen Fußball-Liga. Aber ein bisschen seltsam fand ich das schon. Zumal Monaco ja auch eine eigene Davis-Cup-Mannschaft hat (die im Wesentlichen aus eingebürgerten Franzosen besteht und an diesem Wochenende auswärts mit einem 3:2 gegen Marokko den Klassenerhalt in Liga 3 geschafft hat).

Ich sah mir die Detail-Informationen zum Viertelfinale auf der Davis-Cup-Internetseite näher an und stellte fest: Monte Carlo ist gar nicht in Monte Carlo. Als Austragungsort war angegeben: „Monte Carlo Country Club, Roquebrune, France“. Ein Blick auf Google Maps zeigte: Der „Monte Carlo Country Club“, in dem in einer Woche auch das ATP-Masters von Monte Carlo stattfindet, liegt tatsächlich nicht in Monaco und auch nicht in Monacos Stadtteil Monte Carlo, sondern in Roquebrune-Cap Martin 200 Meter jenseits der Staatsgrenze auf französischem Territorium. Die Veranstalter des Masters-Turniers und die ATP verheimlichen diese geografische Tatsache anscheinend ganz gern. Auf der ATP-Webseite ist als Austragungsort angegeben: „Monte-Carlo, Monaco“. Auf dem „Tournament Fact Sheet“ des Veranstalters ist nicht die Adresse des Stadions angegeben, sondern die des Organisationsbüros auf monegassischem Gebiet.

Nicht dass das ein großer Skandal wäre. Aber als ich das feststellte, fragte ich mich, ob es vielleicht noch ein paar andere Turniere auf der ATP-Tour gibt, die gar nicht genau dort stattfinden, wo man es dem Namen nach vermutet. Ich erinnerte mich an meinen Besuch beim Challenger-Turnier von Heilbronn vor drei Jahren. Es fand nicht in Heilbronn statt, sondern in einem Vorort namens Talheim.

Und tatsächlich. Es gibt noch ein paar weitere dieser Fälle.

Nicht immer ist die Sachlage so eindeutig wie in Monte Carlo, und kein anderes Turnier findet in einem anderen Land statt als geheimhin behauptet. Bei Vororten von Metropolen ist es manchmal Interpretationssache, ob sie zum Stadtgebiet zählen oder nicht. Weil ich mich mit französischem, portugiesischem und australischem Kommunalrecht nicht auskenne, tue ich mich schwer, für jedes Turnier ein abschließendes Urteil zu fällen.

Die Grand-Slam-Turniere, so viel ist klar, sind alle dort zu Hause, wo man es vermutet. Die Australian Open in Melbourne, die French Open in Paris, Wimbledon in London und die US Open in New York. Auch die meisten Masters-Turniere mogeln bei ihren Namen nicht. Madrid in Madrid, Rom in Rom usw. Auch Indian Wells finden in Indian Wells statt, einem 4000-Einwohner-Kaff in der kalifornischen Wüste unweit von Palm Springs und rund 150 Kilometer südöstich von Los Angeles. Dass das Turnier von Miami in Key Biscayne stattfindet, wissen viele. Die Insel Key Biscayne gehört aber zum Stadtgebiet von Miami. Dort ist also alles im Lot. Das Masters von Cincinnati indes findet eindeutig nicht in Cincinnati statt, sondern in einer 22.000 Einwohner zählenden Vorstadt namens Mason, Ohio.

Wenden wir uns kurz der nächstkleineren Turnierkategorie zu, den 500er-Turnieren. Ich bin die Webseiten durchgegangen und habe mir die Wegbeschreibungen zu den Stadien angesehen. Meines Erachtens sind alle elf Stadien in der Stadt, die dem jeweiligen Turnier den Namen gibt. Für den Hamburger Rothenbaum lege ich in diesem Zusammenhang sogar meine Hand ins Feuer.

Das gilt auch für die vier deutschen 250er-Turniere in München, Stuttgart, Halle/Westfalen und Düsseldorf. Weltweit gibt es bei den 250er-Turnieren mindestens zwei Ausreißer: Estoril und Montpellier.

Das Seebad Estroil westlich von Lissabon ist ja auch wegen seiner Motorrenstrecke bekannt, auf der auch Formel-1-Rennen ausgetragen werden. Das Tennisturnier von Estoril indes wird nicht in Estoril ausgetragen, sondern im für portugiesische Ohren wohl weniger glamourös klingenden Nachbarort Oeiras.

Die „Arena Montpellier“ in Pérols unweit des Flughafens von Montpellier kann man sich vielleicht noch irgendwie ins Stadtgebiet von Montpellier definieren, ich neige aber zu der Aussage: Pérols gehört nicht zu Montpellier. Der Ort zählt lediglich zur „Communauté d’agglomération Montpellier Agglomération“. Schauen wird uns die Definition der französischen „Communauté d’agglomération“ an, stellen wir fest: Dies sind Gemeindeverbände, die sogar Gemeinden umfassen können, die zu verschiedenen Départements gehören. Und wenn ich einen Brief nach Pérols schreiben will, schreibe ich Pérols auf den Umschlag und nicht Montpellier. Also: Das ATP-Turnier von Montpellier ist nicht in Montpellier.

Noch etwas komplizierter ist es in Australien. Das Stadion, in dem das Turnier von Brisbane stattfindet, ist in Tennyson. Das Örtchen liegt sieben Kilometer außerhalb von Brisbane und hat seinen Namen nicht wegen des Tennis-Turniers, sondern es ist nach einem Dichter namens Alfred Tennyson benannt. Tennyson gehört allerdings zur „Local government area“ von Brisbane.

Ziemlich schräg ist die Sache in Sydney. Dort findet das Tennisturnier auf der Olympia-Anlage von 2000 statt. Diese Olympia-Anlage wurde in einem Vorort namens Homebush Bay errichtet, der mittlerweile nicht mehr Homebush Bay heißt, sondern „Sydney Olympic Park“. Er gehört zur „Local government area" von Auburn Council. Ob nun Auburn im engeren Sinne zur Stadt Syndey gehört, das übersteigt meine Urteilskraft. Falls nein, dann hätten möglicherweise auch die Olympischen Spiele 2000 überwiegend nicht in Sydney stattgefunden.

Aber zurück nach Monte Carlo. Die Franzosen haben ihr Heimspiel gegen die USA also nicht im Ausland ausgetragen. Die Monegassen indes, die spielen ihre Davis-Cup-Heimspiele ebenfalls im Monte Carlo Country Club in Roquebrune. Und für die ist das eindeutig im Ausland.

Sonntag, 1. April 2012

Der World Team Cup lebt immer noch

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen ATP-Mannschaftsweltmeister geben. So selbstverständlich ist das nicht. Wir erinnern uns: Anfang 2011 sah es so aus, als würde der offizielle Länderwettkampf, der World Team Cup in Düsseldorf, der Geschichte angehören. Der Hauptsponsor, ein traditionsreiches rheinisches Versicherungshaus, war abgesprungen. Als die Veranstaltung schon so gut wie abgeblasen war, kam die Rettung in Form eines österreichischen Energy-Drinks, bei dem es sich nicht um Red Bull handelte, sondern um ein Konkurrenzprodukt.
Allerdings zunächst nur für ein Jahr. Weil das Publikumsinteresse 2011 nicht größer als in den Vorjahren war, stand es zunächst in den Sternen, ob der neue Sponsor sein Engagement fortsetzen würde.

Er hat es aber getan. Düsseldorf steht auch 2012 auf dem ATP-Turnierkalender. Wie immer in der Woche vor den French Open, vom 20. bis zum 26. Mai. Damit, dass der Titel „Weltmeisterschaft“ angesichts des eher mäßigen Teilnehmerfeldes etwas hochgestapelt klingt, haben wir uns im vergangenen Jahr zur Genüge beschäftigt. Schauen wir uns einfach mal das diesjährige Teilnehmerfeld an, das der Veranstalter in dieser Woche bekanntgegeben hat. Es ist zumindest nicht schwächer als im vergangenen Jahr. Mit Tomas Berdych (Tschechien), Janko Tipsarevic (Serbien) und Mardy Fish (USA) sind drei aktuelle Top-10-Spieler dabei. Mit Florian Mayer (Deutschland) ein weiterer Top-20-Spieler. Und weil die Wild Card für das achte Team noch nicht vergeben ist, kann theoretisch noch ein weiterer Star hinzustoßen.

Direkt qualifiziert sind die sieben Länder mit den besten Einzel-Spielern auf der Weltrangliste. Dafür werden die Ranglistenpositionen der Nummer 1 und der Nummer 2 eines jeden Landes addiert. Ausschlaggebend ist die Rangliste nach Ende der vergangenen Saison. Das ist in diesem Fall die Rangliste vom 5. Dezember 2011.

Die Zeiten, in denen alle qualifizierten Nationalmannschaften auch tatsächlich anreisten nach Düsseldorf, sind lang vorbei. Rafael Nadal samt ganz Spanien sagen ebenso regelmäßig ab wie Roger Federer samt der gesamten Schweiz.

Theoretisch qualifiziert wären die folgenden sieben Länder. Die Länder in Rot haben abgesagt. Nur drei Absagen - das kann sich im Vergleich zu den Vorjahren absolut sehen lassen.

1. Spanien (Nadal 2/Ferrer 5) 7
2. Serbien (Djokovic 1/Tipsarevic 9) 10
3. Frankreich (Tsonga 6/Simon 12) 18
4. Schweiz (Federer 3/Wawrinka 17) 20
5. USA (Fish 8/Roddick 14) 22
6. Tschechien (Berdych 7/Stepanek 28) 35
7. Argentinien (Del Potro 11/Monaco 26) 37

Es rücken nach:
8. Deutschland (Haas 20*/Mayer 23) 43
9. Kroatien (Cilic 21/Ljubicic 30) 51
10.Russland (Juschni 35/Tursunov 40) 75

Diese Teams und diese Spieler haben zugesagt (in Klammer jeweils die aktuelle Weltranglistenposition):

Argentinien: Juan Ignacio Chela (32), Carlos Berlocq (37)
Kroatien: Marin Cilic (23), Ivo Karlovic (54), Ivan Dodig (60)
Tschechien: Tomas Berdych (7), Radek Stepanek (25)
Deutschland: Florian Mayer (19), Philipp Kohlschreiber (35), Philipp Petzschner (76)
Russland: Alex Bogomolov (39), Dmitri Tursunov (65)
Serbien: Janko Tipsarevic (9), Viktor Troicki (27), Nenad Zimonjic (6 im Doppel)
USA: Mardy Fish (8), Andy Roddick (34), James Blake (69)

In früheren Jahren waren die Teams unabhängig davon, ob die Spitzenspieler tatsächlich antanzen, qualifiziert. Das hat sich inwischen geändert. Ausschlaggebend ist nun die Ranglistenposition der Spieler, die tatsächlich mitmachen wollen beim World Team Cup. Damit ist die Schweiz ohne Roger Federer aus dem Rennen. Ihn würde als nationale Nummer drei die Nummer 178 der Welt, Marco Chiudinelli, ersetzen. Spanien und Frankreich indes qualifiziert auch ohne die Top-10-Spieler Nadal, Ferrer und Tsonga. Aber die Motivation der Südeuropäer, den Mai im regnerischen Deutschland zu verbringen, scheint nicht sehr ausgeprägt, zumal parallel ein ganz normales ATP-Turnier in Nizza stattfindet. Die Argentinier immerin sind mit dabei, wenn auch nicht mit Juan Martin del Potro und Juan Monaco, sondern mit der zweiten Garde in Form von Juan Ignacio Chela und Carlos Berlocq. Serbien zählt auch ohne Novak Djokovic zum Favoritenkreis. Alles in allem sieht es nach einem sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld aus. So gut wie jeder Mannschaft ist der Titel zuzutrauen. Den Amis am wenigsten, weil sie ungern auf Sand spielen. Den Russen auch nicht, weil sie kein Doppel können und Bogomolov, der erst seit dieser Saison für sein Geburtsland aufschlägt, eigentlich auch Ami ist und ebenfalls nicht auf Sand spielen kann.

Hier die offizielle Internetseite des World Team Cups

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